Kaufmannsladen

Mit ihm verwandelt sich das Kinderzimmer in eine ganz andere Welt, plötzlich findet man dort Dinge, die sonst hier eher selten sind: Suppenpulver, Waschmittel und Registrierkasse. Die Rede ist vom Kaufmannsladen.

Dass er seit Jahrzehnten ein Renner unter den Wohnideen ist, verwundert nicht, schließlich gehört es zu den Lieblingsbeschäftigungen von Kindern, „Erwachsene“ zu spielen. Die Kleinen spielen gerne Lehrer und Eltern von Puppen und Kuscheltieren oder eben Verkäufer.

Grundsätzlich besteht ein Kaufmannsladen aus einem Tresen und einem Regal für die Waren. Heimwerklich begabte Eltern fertigen diese selbst aus Holz, Bastler auch aus Pappe. Doch natürlich haben auch schon diverse Firmen diese Wohnidee für Kinder für sich entdeckt und produzieren Kaufmannsläden professionell.

Ein Verkaufsladen wird aber erst durch die angebotenen Waren seinem Namen gerecht. Und davon gibt es zum Glück mehr als genug. Bekannt sind besonders die Schachteln, die echten Produkten nachempfunden sind. Passend zum Laden und den Verkäufern sind sie etwas kleiner als die Originale und oftmals einfach nur niedlich. Auch Nahrungsmittel aus Plastik und anderes Spielzeug können in Kombination mit dem Laden verwendet werden und hier „über die Theke gehen“. Das Fertigen von eigenen Waren, um diese Spiel- und Wohnidee zu komplettieren, wird dabei ebenfalls angeregt; manche Eltern basteln eigens Gemüse, Fische und noch vieles mehr aus Filz, um den Kaufmannsladen zu befüllen. Fast alle Produkte scheint es auch für den Kinder-Kaufladen zu geben, sodass er der Erwachsenenversion in fast Nichts mehr nachsteht.

Bei so vielem Zubehör besteht natürlich die Gefahr, dass alles im Kinderzimmer (oder sogar im Rest der Wohnung) verstreut wird. Sind Kaufmannsläden aber aufgeräumt, werden sie zu wirklich vorzeigbaren Wohnideen für das Kinderzimmer.

Wenn die Kinder dann mit ihrem kleinen Laden spielen, ist das nicht nur süß mitanzusehen, es fördert auch die Kreativität und erlaubt es, für den ersten echten Einkauf schon mal zu üben.