Spielzeug richtig auswählen
Spielen ist ein elementares Bedürfnis, das ein jedes Kind hat. Kein Wunder, entwickeln sich doch durch das Spiel erst wichtige kognitive und motorische Fähigkeiten. Das wissen natürlich auch die meisten Eltern und deswegen – und natürlich, weil sie dem Nachwuchs nur schwer einen Wunsch abschlagen können – kaufen sie eine ganze Menge an Spielzeug ein, das sie zu Geburtstagen, Weihnachtsfesten und zwischendurch an die Kleinen verschenken.
Das Sortiment an Spielwaren ist dabei so groß, dass die Auswahl hier nicht immer leicht fällt. Für Jungen und Mädchen, für kleine und große Kinder, für Kids in der Vorschule oder im Kindergarten, für stille und lebhafte Gemüter gibt es alles, was ein Kinderherz in Spiellaune begehrt. Achtung: Ein Handy ist kein Spielzeug und gehört nur in die Hände älterer Kinder.
Dabei sollte Spielzeug nicht einfach wahllos eingekauft werden bzw. nicht immer sofort im Einkaufswagen landen, wenn Junior den Wunsch danach äußert. Es gibt zwei Hauptkriterien nach denen Eltern Spielwaren aussuchen sollten. Zum einen ist es wichtig, dass das ausgewählte Spielzeug keine schädlichen Inhaltsstoffe beinhaltet. Vor allem günstige Ware aus Fernost ist mit Vorsicht zu genießen, da darin häufig Chemikalien wie Weichmacher etc. enthalten sind.
Spielzeug aus nicht behandeltem Holz beispielsweise wäre die perfekte Alternative zu Teilen aus Plastik. Dieses vermittelt im Übrigen auch ein ganz anderes Gefühl beim Anfassen und erhöht die Qualität des Spielens deutlich – auch weil es in der Regel viel robuster ist. Mütter und Väter, die bei der Auswahl von Spielzeug auch auf die Materialien achten, tun im Übrigen dem Nachwuchs indirekt auch damit etwas Gutes, dass sie die Umwelt als spätere Lebenswelt des Kindes schonen, indem sie Artikel aus nachwachsenden Rohstoffen kaufen.
Zum anderen ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass es sich um pädagogisch wertvolles Spielzeug handelt. Natürlich möchten Kindern nicht immer nur lernen, sondern haben ebenso Spaß daran, sinnlos herumzualbern oder einfach nur einmal zu konsumieren. Dennoch sollte ab und an ein Spielzeug angeboten werden, das beispielsweise Wissen vermittelt oder Fähigkeiten fördert, die das Kind auf den Schulbesuch vorbereiten. Ein Memory-Spiel kann da ebenso gute Dienste leisten wie ein kleiner Lerncomputer oder Ähnliches. Schauen Sie deshalb bitte auch bei unserem Beitrag "Lernspiele und Bücher"